Anda Beach – Von Strand-Spaziergängen und Schnorchel-Ausflügen

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Am 26.02 zogen wir von Doljo Beach weiter nach Anda Beach. Von diesem Strand hatte ich auf einem anderen Blog gelesen. Das es dort sehr ruhig & schön sei, weniger touristisch als in Panglao. Und davon mussten wir uns natürlich selbst überzeugen. 🙂

Unsere Airbnb-Host Anna war so lieb & fuhr uns nach Tagbilaran zum Busbahnhof. Von hier konnten wir dann einen direkten Bus nach Anda nehmen, für nur 100 Pesos (ca. 2 Euro) pro Person. Und was uns mal wieder besonders gut gefiel: Wir waren die einzigen Touris im Bus, der voll mit Filipinos war. 🙂

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Wir fuhren fast 2 Stunden, sahen auf der Fahrt aber auch wirklich sehr viel von der Insel Bohol, da wir quasi einmal komplett von Westen nach Osten fuhren. Von wunderschönen Reisfeldern direkt am Meer bis hin zu der dicht bewachsenen Berglandschaften. Einfach nur wow! Wir wurden direkt vor der Straße rausgeschmissen, die zu unserer Unterkunft führte – Anda Longbeach. Es war gar nicht so einfach im Internet etwas zu finden, dass günstig war. Denn die meisten Resorts sind relativ teuer & außerhalb gelegen, nicht am Anda Beach direkt. Und da die Auswahl sich am Ende nur auf diese Unterkunft beschränke buchten wir sie erst einmal.

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Leider entsprach sie nicht so ganz unseren Vorstellungen. Unser Appartement war ein riesiger Raum mit einem großen Bett & einem Doppelstock-Bett, einer Küche in der nichts drin war (auch keine Tür zum schließen) & 2 Bädern die alles andere als schön waren. Wir haben uns die ganze Zeit nicht wirklich wohl dort gefühlt. Außerdem war das Internet schlecht bis gar nicht vorhanden … 😉 Aber einen großen Pluspunkt gab es natürlich: Wir waren sofort am Strand. Und der ist einfach nur wunderschön! Außer den Einheimischen sind nicht sehr viele Touristen am Strand & man kann dieses Paradies für sich genießen.

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Und das machten wir dann auch gleich am nächsten Tag (27.02). Am Morgen war es leider ein wenig bewölkt, aber das hielt uns natürlich nicht davon ab die Gegend hier zu erkunden. Und das hat sich wirklich gelohnt! Wir haben einen langen Strandspaziergang gemacht, Richtung Westen. Nachdem der tolle breite weiße Sandstrand aufhört beginnt ein langer Abschnitt mit Felsen. Hier fühlt man sich als würde man eine neue Welt entdecken, die vorher noch nie jemand gesehen hat. So friedlich & wunderschön. Das Farbenspiel des Wassers wurde auch immer noch schöner, kaum zu glauben aber wahr. 🙂 Es war einfach nur wundervoll & die Sonne kam dann auch langsam zum Vorschein. Was uns dazu motivierte uns nach einem Schnorchel-Ausflug zu erkundigen. Nur leider war es schon ziemlich spät (13:00 Uhr) & wir hatten keine Chance mehr. Allerdings bekamen wir einen guten Tipp: Einfach ein Tricycle nehmen und zu dem Resort „Coco White Beach“ fahren. Direkt daneben führt eine Treppe runter zu einem kleinen Strand, von dem aus man super schnorcheln kann – am Besten Richtung Osten schwimmen.

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Uns wurde nämlich die Auskunft gegeben „Immer schön rechts schwimmen“ & wir dachten rechts von Strand aus … Wir haben schon einige schöne Korallen & Fische gesehen, aber längst nicht so viele wie wir am folgenden Tag sehen würden. 😉 Also fuhren wir schon nach kurzer Zeit ein bisschen enttäuscht zurück & nahmen uns für den nächsten Tag in einem Resort nachzufragen ob es die Möglichkeit gibt an deren Hausriff zu schnorcheln.

Gesagt, getan. Am nächsten Morgen (28.02) mieteten wir uns total motiviert einen Scooter & machten uns auf den Weg zu „Blue Star“. Hier wollten wir uns über mehrere Dinge informieren: Schnupper-Tauchen, Tauch-Kurs & Schnorcheln. Vor Ort ging es ziemlich drunter & drüber da der Tauch-Lehrer mit sehr vielen Dingen gleichzeitig beschäftigt war. Er bot uns Schnupper-Tauchen (im Pool & im Meer) für Dienstag an. Das klang für uns sehr gut & so sagten wir erst einmal zu. Dazu muss man noch sagen, dass wir schon vorher versucht hatten Kontakt über E-Mail aufzunehmen, wir aber keine Antwort bekommen hatten. Außerdem bot er uns an als Begleitung auf einem Tauch-Boot mitzufahren & an der Stelle wo geankert wurde dann Schnorcheln zu gehen. Das klang super cool & so befanden wir uns einige Minuten später schon auf dem Boot.

Und das hat sich sowas von gelohnt!! Als wir fuhren sahen wir um die Ecke schon den kleinen Strand von Tag vorher & dachten uns „Ach nein, also doch rechts vom Meer aus“ … Und genauso war es, wir hielten auf der anderen Seite an. 😀 Naja, immerhin hatten wir so noch einmal die Chance die Unterwasserwelt genauer unter die Lupe zu nehmen. 🙂 Und wir waren beide wirklich sehr beeindruckt & begeistert. So viele tolle und farbenprächtige Korallen und Fische – wow!!! Wir sind direkt an der Riff-Kante entlang geschnorchelt & ich bekam schonmal ein erstes Gefühl dafür was wahrscheinlich beim Tauchen auf mich zukommen würde. Aber tatsächlich empfand ich es gar nicht als unangenehm, das tiefe Blau, eher interessant. Wir hätten wirklich ewig dort schnorcheln können, aber nach einer Stunde ging es dann schon wieder zurück. Total begeistert kamen wir wieder oben am Resort an & waren positiv überrascht das wir nichts zahlen mussten, weder für die Flossen noch für die Begleitung des Bootes – wirklich nett. Was allerdings auch daran lag das wir eben einen Termin für das Schnupper-Tauchen gemacht hatten. 🙂

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Da wir den Roller bis abends gemietet hatten & ich im Internet gelesen hatte das es weiter östlich von Anda einige schöne Reisfelder geben soll erkundeten wir dieses Gebiet nach dem Schnorcheln auf eigene Faust. Die beste Entscheidung! Schon nach ein paar Minuten fanden wir einen schönen See, in dessen Mitte ein schmaler Weg zur anderen Seite führte – natürlich mussten wir mit unserem Scooter einmal hin & zurück fahren. 😉 Nach diesem abenteuerlichen Part ging es weiter auf der Hauptstraße immer weiter Richtung Norden. Die Landschaft war einfach wunderschön. Überall grün, einfach toll. Es war ein Genuss mit dem Roller durch die Gegend zu fahren. 🙂 Und als wir eine Weile gefahren waren sehen wir plötzlich auf der linken Seite eine kleine Lichtung mit satten grünen Reisfeldern. Wow, was ein Anblick! Wir stellten unseren Scooter ab & gingen durch den Wald zu den Reisfeldern, vorbei an den arbeitenden Frauen die den jungen Reis bündelten (um ihn später umzupflanzen) & wurden mit einem super Anblick belohnt. Ich hatte vorher noch nie Reispflanzen gesehen & war mächtig beeindruckt. Wenn man sich überlegt für wie wenig Geld man bei uns den Reis in einer Plastik-Verpackung kaufen kann & wie viel Arbeit dahinter steckt …

Da die Sonne langsam unterging machten wir uns auf den Rückweg & genossen jede Sekunde auf unserem Scooter. 🙂

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Als wir wieder Zuhause waren fragten wir im Restaurant „Old Castle“ nach einem Ausflug zu den Chocolate Hills für den nächsten Tag & der Besitzer Michael (Mike) bot uns eine „Bohol Tour“ für den ganzen Tag an. Das klang sehr cool & wir freuten uns sehr auf den kommenden Tag, darauf die Insel ein bisschen näher zu erkunden. 🙂

Und was wir auf der Tour erlebt haben & wie es mit unserer Tauch-Karriere weiterging erfahrt ihr dann das nächste Mal. 🙂

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