Bangkok – Last Stop Thailand

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Jetzt komme eine große Überraschung: Wir mögen Bangkok! Ja, wer hätte das gedacht? Wir haben es ja nicht so mit Großstädten, wir lieben einfach die Natur. Den Wald, die Berge, das Meer, der Strand, all diese Dinge lassen unser Herz höher schlagen. Dort fühlen wir uns Zuhause. Im Großstadt-Jungle fühlen wir uns meistens verloren. Es ist uns zu laut, zu voll, zu unübersichtlich, zu hektisch, einfach zu viel von Allem. Wir leben in einer großen Stadt, in München, aber das ist was anderes. Denn München ist für uns nicht die typische Großstadt. München ist eher wie ein sehr großes Dorf. Auf der Reise waren wir in einigen Metropolen und wir waren jedes Mal froh, wenn wir wieder weg waren. In Managua wurden wir von unserem Taxi Fahrer über’s Ohr gehauen, in San Jose war wirklich alles mit Stacheldraht abgesichert, Manila wirkte auf uns einfach nur wie ein Loch & auch Kuala Lumpur war einfach viel zu laut und zu voll. Aber was ist an Bangkok so anders?

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Vielleicht hatten wir einfach nur Glück mit dem Viertel, denn von Anfang an haben wir uns wohl gefühlt! Vom Flughafen DMK nahmen wir direkt ein Taxi zu unserem Hotel Paragon One Residence, ein echter Schnapper (20 Euro pro Nacht) in super Lage! Es liegt zwar ein bißchen versteckt, aber nur 2 Gehminuten vom Democracy Monument entfernt. Die  Straßen waren alle ziemlich grün, überall standen Pflanzen auf den Gehwegen und auch die typischen Straßenstände haben nicht gefehlt.

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Eigentlich wollten wir am ersten Abend nur noch eine Kleinigkeit essen gehen, aber ich wollte unbedingt noch ein bisschen spazieren gehen, in Richtung Fluss (Chao Phraya). Also sammelten wir unsere letzten Energiereserven und machten einen Spaziergang. Vollkommen planlos gingen wir umher, bis ich einen Tempel sah. Da mussten wir hin! Wir kamen zu einem Park (Sanam Luang), der irgendwie super britisch aussah, voll gemütlich. Einige Leute fuhren mit dem Rad, andere joggten oder fuhren mit Inline Skates. Von dort aus hatten wir einen tollen Blick auf den Königspalast, ich war total begeistert! Den Besuch wollten wir uns allerdings für einen der Folgetage aufheben. Also machten wir uns weiter auf in Richtung Chao Phraya. Leider endete die Straße nur an einer Fähr-Anlege-Stelle, von der aus wir nicht den aller schönsten Ausblick hatten. Aber auch hierfür hatten wir Zeit in den nächsten Tagen. 🙂

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Da es in der Unterkunft kein Frühstück gab machten wir uns am nächsten Morgen (sehr hungrig) auf die Suche nach einem Cafe oder ähnlichem. In der Nähe war ein Laden mit einer riesen Auswahl an Kuchen, aber das war nicht ganz wonach wir gesucht hatten. Also gingen wir weiter, verirrten uns ein wenig & setzten uns am Ende einfach in irgendein Lokal an dem außen groß mit „Breakfast“ geworben wurde. So einfach! 😉 Tatsächlich hatten wir ziemlich viel Glück, denn der Pancake mit Ananas war super und auch Tobis Reis schmeckte echt gut. Danach gönnten wir uns dann noch einen frischen Mango-Passionfruit-Saft, und der Vormittag war gerettet. 🙂 Da es sehr schwül war wollten wir nur eine kleine Runde gehen. Auf dem Rückweg besuchten wir den Tempel Wat Bowonniwet, der uns super gut gefiel! Anders als erwartet war die Anlage sehr groß und die goldene Pagode war einfach nur beeindruckend. Wir haben versucht die Stimmung in Fotos einzufangen, aber das war gar nicht so einfach. Als wir schon fast wieder gehen wollten brachte uns eine nette Dame zu der Halle, wo gebetet wird. Schuhe ausziehen & knien sind hier Pflicht. So ein verrücktes Gefühl, man wird total ehrfürchtig sobald man diesen Raum betritt. Ein echt schönes Erlebnis, was unsere positiven Gefühle zu Bangkok bestätigte.

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Als zweiten besuchten wir den Wat Tri Thotsatep, wo außer uns beiden niemand war, komisch. Aber auch diesen Tempel fanden wir echt schön.

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Als wir zurück in der Unterkunft waren ruhten wir uns ein bisschen aus. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass es so heiß sein würde, die Luft drückte richtig runter. Das ganze endete dann in Regen, den ganzen Nachmittag bis zum Abend. Also nichts mehr mit Sight Seeing. Zum Essen gingen wir in ein Lokal, dass nur 5 Gehminuten entfernt war (Riverside). Da waren wir sozusagen Stammkunden während unseres Aufenthalts. 😉

Am nächsten Morgen ging es zum Frühstück zu McDonalds, immerhin gab es da Toasties mit Marmelade. 🙂 Danach ging die Sight Seeing Runde weiter. Ich wollte unbedingt zum Wat Saket (Golden Mountain), also gingen wir los in diese Richtung. Schon von weitem wurde mein Traum zerstört, der Tempel war ein Gerüst gehüllt. Wieviel Pech kann man bitte haben? 😉 Also machten wir zuerst einen Halt am Wat Ratchanaddaram, der laut Aussagen einer Thais allerdings geschlossen war. Der gute Mann belaberte uns bestimmt fast 10 Minuten, wollte uns eine Route mit dem Tuktuk vorschlagen, aber am Ende war uns das alles zu viel & zu blöd, und wir gingen einfach weiter. 😀 Wir und unsere Plan-Änderungen, darin sind wir ja große Meister … Also gingen wir als nächstes zur Giant Swing, die wir passenderweise in „Tauben-Schaukel ohne Schaukel“ umbenannt haben. 😉 Und weil wir noch ein bisschen Energie hatten machten wir uns auf den Weg zum Königspalast. Wir waren ja ein bisschen schockiert, von der Größe des Areals. Schon von außen sieht alles so wahnsinnig imposant aus. Als wir uns dann dem Eingang näherten waren wir leicht schockiert, von den Menschenmassen. Denn zuvor hatten wir nur hier und da Touristen gesehen, aber es war super ruhig. Und dort wimmelte es nur so von Menschen. Also gingen wir rückwärts wieder raus, mit dem Vorhaben morgens wiederzukommen, wenn die ganzen Busse noch nicht da sind. 🙂 Erschöpft von der Hitze kauften wir uns erst einmal ein paar Früchte, Drachenfrucht & Mango, yummie!!! Also setzten wir uns mit den Vitaminen in den Park und genossen einfach nur die Ruhe. 🙂

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Als wir zurück im Paragon One waren ging es Tobi leider nicht so gut, er hatte sich wahrscheinlich bei mir angesteckt. Die Klimaanlagen in Indonesien haben uns so oft einen Strich durch die Rechnung gemacht, irgendeiner von uns beiden war immer krank, verrückt! Ohne sie hält man es nicht aus, aber in der Nacht erkältet man sich halt so schnell. Ein Teufelskreislauf. 😉 Naja, so ist das eben. Tobi wollte, dass ich mir die anderen Sehenswürdigkeiten noch alleine ansehe, aber allein macht Sight Seeing ja nur halb so viel Spaß & einfach mal faul im Bett rumliegen ist ja auch nicht sooo schlecht. Und da es eh immer wieder regnete, vertrieben wir uns die Zeit mit Serien im Hotel-Zimmer. 🙂

Außerdem sind wir uns sehr sicher, dass wir nochmal nach Bangkok kommen werden. Denn ganz oben auf unserer Reise-Wunsch-Liste steht Myanmar und das lässt sich doch prima miteinander verbinden. 🙂 In diese Stadt reisen wir gern noch ein zweites Mal, wer hätte das gedacht …

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Nachtrag:

Nachdem zwei sehr entspannte Wochen auf Koh Phangan ging es für uns am 15.07 zurück nach Bangkok. Das Ganze war gar nicht mal so „un-anstrengend“, da wir viele verschiedene Transportmittel benutzen mussten um von einer Unterkunft zur anderen zu gelangen: Auto, Fähre, Bus, Flugzeug & Taxi. Für die letzten zwei Nächte buchten wir uns ein Zimmer in der Siamese Views Lodge. Auch dieses Hotel lag im Stadtzentrum und so waren wir in „gewohnter Umgebung“.

An unserem letzten vollen Tag in Bangkok erfüllten wir mir dann noch einen Wunsch: Wir besuchten den Wat Saket (Golden Mount). Ein wunderschöner Tempel mit einer ganz tollen Außenanlage! Von oben konnte man die komplette Skyline von Bangkok sehen – was man von unten gar nicht erwarten würde. Zum Schluss kauften wir dann noch ein paar Souvenirs, um dieses schöne Erlebnis mit nach Hause zu nehmen. 🙂

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