Beach Hopping

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Nachdem wir uns die ersten Tage auf Panglao „nur“ erholt & akklimatisiert hatten nutzten wir den letzten vollen Tag um die Insel und vor allem die Strände ein bisschen zu erkunden. Als wir am ersten Morgen frühstücken waren bot uns der Kellner des Hotels seine Hilfe an, falls wir einen Roller ausleihen wollten oder einen Ausflug buchen wollten. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen & gingen am 25.02 super motiviert zu ihm und fragten ob er uns spontan einen besorgen können. Und zack, 20 Minuten später hatten wir einen Roller vor unserem Haus stehen. Jippie, die wilde Fahrt konnte beginnen! 😉

Wir waren beide noch nie auf einem Roller gesessen & waren ein bisschen aufgeregt – zum Glück erklärte Tobi sich freiwillig bereit zu fahren. 🙂 Außerdem war der Roller komplett Automatik, was das Ganze ein wenig erleichterte. Nachdem wir die ersten paar Meter ein wenig wacklig unterwegs waren & ich jedesmal erschrak wenn Tobi das Gas betätigte, legte sich die Aufregung schnell und wir fuhren als hätten wir in unserem Leben nie etwas anderes gemacht. Nur die Helme verrieten uns, denn die Filipinos fahren (fast) nie mit Helm. 😉 Aber Sicherheit geht vor!

Nach einem kurzen Stopp an der Tankstelle (wir haben für 1 Euro fast voll getankt) ging es dann los, wir hatten ein paar Strände rausgesucht die wir gern sehen wollten & wo wir in türkis-blaues Wasser springen wollten.

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Unser erster Stop war eher ungewollt an Bohol South Beach, dem westlichsten Strand von Süd-Panglao. Hier lagen viele Boote & das Wasser war kristallklar, aber es war noch nicht das was wir uns ausgemalt hatten. Also stiegen wir wieder auf den Roller & weiter ging`s …

… und zwar in Richtung Alona Beach. Nachdem ich jetzt noch einmal gegoogelt habe, damit ich ja alle Strände richtig benenne ist mir aufgefallen das unsere Lieblings-Bucht wohl doch nicht zu Alona Beach gehört, sonder Danao Beach heißt. Da wir überhaupt keine Ahnung hatten wo wir hinfahren mussten bogen wir einfach irgendwo auf gut Glück ab & als wir das Meer erreichten hatte ich mich schon schock-verliebt, in eine wunderschöne kleine Bucht in der die Farben des Wassers nur so strahlten. Von kristallklar über türkis-blau bis hin zu dunkelblau. Natürlich hat Tobi wie immer wunderschöne Fotos gemacht, aber in Wirklichkeit war es noch 100x schöner – natürlich. 🙂 Ich war ganz aufgeregt & wollte nur noch ins Wasser flitzen. Also schnell die Treppen zum Strand runter gegangen, zwischen den Felsen durchgegangen & da waren wir – in einem kleinen Paradies. Schnell die Klamotten ausgezogen und innerhalb von Sekunden befanden wir uns zum 1.Mal im Philippinischen Meer – ein Traum!

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Nach dem Planschen gingen wir wieder zurück, vorbei an den Felsen & dort begann schon Alona Beach. Wir hatten schon viel kritisches gelesen, dass alles dort zubetoniert wäre & der Strand nicht mehr schön wäre. Und ja, dass können wir wirklich unterschreiben, leider! Klar, das Meer hat eine wunderschöne Farbe – ist ja auch nur ein paar Meter weiter. Aber das ganze Drumherum … Es ist wirklich überall Beton zu sehen, egal ob es eine Treppe ist oder „Töpfe mit Palmen“ – Entschuldigung, aber Palmen wachsen hier doch eigentlich ganz natürlich überall, wieso muss man sie in einen Beton-Topf pflanzen? Dafür haben wir wirklich kein Verständnis. Es reiht sich ein Hotel/Restaurant an das Nächste & aller paar Meter versucht jemand einem einen Schnorchel-Ausflug anzudrehen. Spätestens an dem Punkt wussten wir wieder die Einsamkeit an unserem Doljo Beach zu schätzen! 🙂

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Nach dem kleinen Kultur-Schock machen wir uns auf zum Dumaluan Beach, der mit dem Roller nur ein paar Minuten entfernt war. Leider sind die Strände nicht besonders gut ausgezeichnet & so versuchte ich Tobi von hinten zu navigieren. Und siehe da, wir kamen gleich beim 1.Versuch richtig an. Hier mussten wir zwar 75 Pesos (ca. 1,40 Euro) Eintritt zahlen, aber das war es uns wert. 🙂 Im Gegensatz zum Alona Beach gibt es hier keinen Beton, zumindest nicht ersichtlich. Es gibt auch nur ein Restaurant am Strand & nur wenige kleine Hotels/Resorts, die sich gut in das Bild einfügen. Leider sind die auch nicht besonders günstig, sonst wäre es toll dort zu übernachten/wohnen. Der Strand war ein langer weißer Sandstrand wie aus dem Bilderbuch & das Meer … Was soll ich sagen? Auch hier sah es traumhaft schön aus. 🙂 Nachdem wir ein bisschen spazieren waren & Mittag gegessen hatten legten wir uns ein bisschen in die Sonne und genossen das Meer.

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Aber auch nicht zu lange, denn eine Station hatten wir noch vor uns: White Beach. Instagram hatte es mal wieder geschafft mich anzufixen, mit einem Bild von Seesternen in einem kristallklaren Wasser. Da mussten wir natürlich auch hin. 😉 Nach genauer Bild-Analyse hatte ich herausgefunden wo der „Spot“ sein müsste. Nur leider war es an diesem Tag viel zu wellig und das Wasser viel zu aufgewühlt. Wir gingen zwar bis zum Ende des Strandes und eine Weile durch die Felsen durch, aber irgendwann ging es auf Grund des Wasserstandes nicht mehr weiter & bei den Wellen hätten wir wahrscheinlich eh keine Seesterne sehen können. Naja, schade, aber wir haben ja noch einiges Schönes vor uns. 🙂 Der Strand hat uns trotzdem sehr gut gefallen. Er war noch untouristischer als Dumaluan Beach, aber mindestens genauso schön, ein bisschen wilder. Hier kann man wirklich ganz in Ruhe entspannen.

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Und dann war es auch schon Nachmittag & wir machten uns auf den Weg zurück, mit einem kleinen Abstecher noch einmal zu Danao Beach, aber das Wasser war mittlerweile leider zu aufgewühlt. Aber dafür hatten wir die ganze Bucht für uns allein. 🙂

Und so ging ein wunderschöner Tag mit vielen tollen neuen Eindrücken zu Ende. Danke. ❤

Keines der Bilder ist „gephotoshopt“. Natürlich bearbeiten wir unsere Bilder immer ein bisschen, aber nur natur-getreu, denn wie wir Alle wissen gibt ein Foto nicht immer die Farben so wieder wie man sie gesehen hat – Stichwort Grauschleier. 🙂

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