Ko Phangan – Ein bisschen Urlaub von der Reise

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Urlaub von der Reise? Das klingt nach einem ziemlichen Luxus … Aber genau das war es, was wir am Ende unserer Reise gerne wollten. Einfach ein bisschen Urlaub machen. Entspannen, nichts planen, den ganzen Tag faul am Strand rum liegen, ab und zu mal ins Meer gehen. Oder auch mal den ganzen Tag im Zimmer bleiben und 10 Folgen unserer Serie schauen. Egal ob Sonne oder Regen. Und genau das haben wir auch gemacht.

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Aber erstmal zurück auf Anfang … Denn eigentlich hätten wir unsere letzten Wochen auf Koh Tao verbracht. In Bangkok hatten wir die Fähren Tickets schon online gekauft, ein Gesamtpaket das und vom Flughafen in Surat Thani nach Donsak und von dort auf die Insel bringen sollte. Als wir dann aber nach Unterkünften schauten sagte uns auf Koh Tao so gar nichts zu. Und es war auch gar nicht so günstig, wie wir es vermutet hatten. Also entschieden wir uns kurzerhand (wie wir es eben gern machen) um und entschieden uns für die nächstgrößere Insel, Koh Phangan. Hier fanden wir gleich eine wunderschöne Unterkunft, die nicht im Zentrum lag und einen sehr guten Eindruck machte – und einen vernünftigen Preis hatte. Also buchten wir uns eine Woche im Sun Moon Star Resort Koh Phangan (https://www.booking.com/hotel/th/sun-moon-star-resort-koh-phangan.de.html) ein. Also buchten wir noch einen Flug von Bangkok nach Surat Thani mir AirAsia und schon konnte es los gehen …

Die Anreise war total unkompliziert, es war auch kein Problem das Ziel auf Koh Phangan umzuändern, da die Fähre eh alle Insel anfuhr. Am Hafen angekommen wartete schon ein kleiner Truck auf uns, der uns zu unserer Unterkunft bringen sollte. Es ging auf und ab, auf und ab. Ganz so hügelig hatten wir uns diese Insel gar nicht vorgestellt, aber als wir aus dem Zentrum raus waren konnten wir die wahre Schönheit der Insel genießen. Immer wieder erhaschten wir einen Blick auf die Strände, die Lust auf Meer machten. 😉 Als wir dann am „Resort“ angekommen waren wurden wir sehr herzlich von den beiden Besitzerinnen (Thais) empfangen. Die beiden bereiteten uns die ganze Zeit – in der wir dort waren – sehr viel Freude und brachten uns immer wieder zum lachen. Außerdem konnten sie hervorragend kochen. 🙂 Eine der besten Dinge an der Unterkunft war nämlich, dass wir zum Essen nie hätten raus gehen müssen. Es gab authentische, thailändische Küche – die sooo gut war!!!

Wir hatten eine eigene kleine Hütte, die wirklich wunderschön war. Ein riesiges Bett, eine Couch, Klimaanlage, Flatscreen, ein großes Badezimmer mit Regendusche. Und das alles sehr modern gestaltet. Das lud natürlich dazu ein, auch mal einen ganzen Tag drinnen zu verbringen. 😉

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Die Terrasse hingegen nutzen wir nicht wirklich, da abends immer sehr viele Mücken unterwegs waren und das nicht wirklich einladend war. Also ja, vielleicht unser Blut für die Mücken. Aber wer will schon vollkommen zerstochen werden? 😉

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Von der Veranda des Eingangsbereiches – wo man auch essen konnte – hatte man einen tollen Blick auf das Meer. Und manchmal konnten wir in den Bäumen und auf den Palmen ein paar neue Vögel beobachten. Ja, da kam wieder der Vogel Nerd in mir raus … Aber hey, jeder hat so seine Macken. 🙂

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Nach nur 5 Gehminuten (steil bergab) waren wir am Haad Yao Beach, den wir viel voller erwartet hätten. Aber meistens waren nur eine Hand voll anderer Leute dort. Leider war das Meer nicht wirklich zum Baden geeignet, wenn wir Abkühlung wollten saßen wir eher drin wie in einer Badewanne. 😀 Was sehr lustig aussah, weil nicht nur wir so drin saßen. Wir verbrachten viel Zeit an diesem idyllischen Strand.

Vor allem fanden wir ein „neuen Hobby“ – Frisbee spielen. Vorzugsweise zum Sonnenuntergang, wenn es nicht mehr so heiß war. Das war ein super Zeitvertreib und machte uns richtig viel Spaß.

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Aber wir lagen nicht nur den ganzen tag faul rum, an einem Tag rappelten wir uns sogar mal auf um mit dem Roller ein bisschen die Insel zu erkunden. Ziel war die kleine Insel Ko Ma, die man bei Ebbe zu Fuß vom Mae Haad Beach aus erreichen konnte. Die Fahrt war sehr interessant, da die Straßen irgendwann sehr unbefestigt waren und wir ziemliche Angst hatten mit dem Roller wegzurutschen. Aber Tobi ist so ein super Fahrer, dass wir heil hin und zurück gekommen sind!!

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Wir spazierten ein bisschen umher, auch zu der kleinen Insel, aber alles in allem fanden wir es jetzt nicht soooo besonders schön. Auch dort konnte man nicht wirklich baden und alles wirkte ziemlich verlassen. Also fuhren wir lieber wieder zurück zu unserem schönen Strand. 🙂

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Zum Sonnenuntergang besorgten wir uns auch gern mal eine Pizza und setzen uns an den Strand. Einfach nur da sitzen, die Füße in den Sand, und den Moment genießen. ❤

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Und was haben wir den Rest der Zeit so gemacht? Wie gesagt, vor allem haben wir nichts gemacht. Ein paar Tage hintereinander regnete es und dann blieben wir fast den ganzen Tag drinnen und schauten unsere Serie an. Dann gingen wir nur zum Essen hoch zur Veranda oder besorgten ein paar Snacks im Supermarkt. Ansonsten lagen wir wirklich gern einfach nur am Strand und genossen unseren „Urlaub“ …

Da Tobi gerne noch einmal tauchen gehen wollte machten wir uns einen Tag auf mit der Tauchbasis Haad Yao Divers (https://www.facebook.com/HaadYaoDiversThailand/), in Richtung Sail Rock. Er fand das Tauchen sehr gut, auch wenn leider kein Walhai vorbei kam. 🙂

Und sonst so? In unserem tollen Resort lernten wir noch ein paar sehr liebe Menschen kennen. Eine Familie aus Hamburg, die man direkt ins Herz schließen muss. 😀 Jean, Gaby und ihr Sohn Finn (16). Mit den Dreien verbrachten wir dann auch einige Zeit. Egal ob am Strand, beim Frisbee spielen, abendlichen Spaziergängen oder dem Erkunden des Nachtmarkts. Wir hatten eine tolle Zeit mit ihnen! 🙂

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Und wie haben wir die allerletzten Tage unserer Reise verbracht? Vorzugsweise am Strand. Es war schon ein komisches Gefühl, zu wissen das man diese neu gewonnene Freiheit, jeden Tag selbstbestimmt zu leben, egal ob am Strand oder im Dschungel, bald wieder abgeben würde … Umso intensiver erlebten wir die letzten Tage uns Stunden. Vor allem am Haad Son Beach wurde mir dann bewusst, was für ein Privileg es ist, dass wir diese lange Zeit reisen konnten. Wir konnten unsere Träume erfüllen, und niemand konnte uns daran hindern. Wir waren frei, einfach frei …

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Ein kleiner Geheimtipp zum Schuss? Die Koh Raham Beah Bar. Jean & Gaby zeigten uns diesen wunderschönen Ort, an dem man sich fühlt wie Robinson Crusoe … Da muss man einfach gewesen sein. 🙂

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Der Abschied viel uns schwer. Aus vielen Gründen. Denn was noch folgte, war die Rückreise nach Bangkok, ein weiterer Tag vor Ort und dann war der Tag der Tage da … Der, den ich so lange in die hinterste Ecke geschoben hatte. Der Tag, an dem unsere lange Reise zu Ende ging. Der Tag, an dem wir ein letztes Mal in den Flieger steigen würden. Letztes Ziel: Dahoam.

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Was schreibt man in dem letzten Beitrag zu so einer langen Reise? Und vor allem, was schreibt man, wenn der Beitrag schon 11 Monate überfällig ist … Wie beendet man diesen Beitrag? Gute Frage …

Danke du wunderschöne Welt. Danke Tobi für den Mut loszuziehen, Danke für deinen unerschütterlichen Glauben an mich. Danke an mich selbst. Ausbrechen und loslassen, Altes hinter sich lassen, Neues zulassen. Wir sind über uns hinaus gewachsen. Wir sind an der Reise gewachsen. Und wir sind nicht mehr die Menschen, die am 02.12.2015 losgezogen sind um die Welt zu erkunden.

Als wir am 17.07.2016 in München landeten weinte ich schon im Landeanflug … Jetzt weiß ich, dass unsere Reise noch lange nicht vorbei ist. ❤

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