Cahuita Nationalpark

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Nachdem ich wieder komplett fit war entschieden wir uns am 22.01 endlich in den „Cahuita Nationalpark“ zu fahren. Die Anfahrt ist ziemlich unkompliziert, da man einfach den Bus nach Limon nehmen kann, der jede Stunde ab Puerto Viejo fährt – wir nahmen den um 10:30 Uhr & überbrückten die Wartezeit mit dem tollen Blick auf den Strand. In Deutschland würde man nie im Leben entspannt da sitzen, wenn man mehr als eine halbe Stunde auf den Bus warten müsste. Aber so machte uns das gar nichts aus. 🙂 Das Busticket kostete pro Person ca. 700 Colones (ca. 1 Euro), war also ein richtiger Schnapper. 😉

Denn was wir bisher noch nicht erwähnt haben ist wie teuer es hier in Costa Rica (geworden) ist. Wenn man kann sollte man definitiv versuchen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, weil die um ein vielfaches günstiger sind!!! Wenn man einen organisierten Transport bucht zahlt man gerne mal 60 Dollar pro Person, wo es mit öffentlichen nicht mal 10 Dollar pro Person kosten würde. Essen gehen ist auch ziemlich teuer, wenigstens in den sogenannten „Sodas“ bekommt man keine 10% Steuer auf die Rechnung aufgeschlagen. Aber günstig ist es selbst dort nicht. Deswegen haben wir eben sehr viel gekocht. Aber auch hier muss man sagen, dass der Supermarkt nicht besonders günstig ist, ein Beispiel: Nudeln & Tomatensauce allein kosten ca. 5 Euro. Wir haben sie dann meistens mit Kapern, Oliven und/oder Kichererbsen verfeinert. Wir haben schon überlegt ein Kochbuch für Backpacker zu „schreiben“, was haltet ihr von der Idee? 😉

Aber nun zurück zum eigentlichen Thema: Wir fuhren also ca. eine halbe Stunde bis nach Cahuita. Das ganze zog sich ganz schön, da gefühlt aller 50 Meter der Bus anhielt um jemanden einzusammeln, der Bus wurde also ziemlich schnell ziemlich voll. 😉 Zur Stärkung besorgten wir uns erstmal ein Snickers – die 2 Wochen in Kuba ohne Snickers waren die Hölle für uns. 😉 Nach kurzem Nachfragen wussten wir dann auch wie wir den Nationalpark finden konnten & machten uns gespannt auf den Weg. Wir hatten vorher festgelegt, dass wir maximal 20 Dollar für einen Guide ausgeben wollten. Am Eingang wurden wir dann gleich angesprochen & uns wurde eine Tour für 40 Dollar angeboten. Ich haderte, aber letztendlich entschieden wir uns dagegen. Eintritt muss man nicht zahlen, man kann lediglich eine Spende da lassen. Also konnte es losgehen. Wir hatten uns beide mega auf den Ausflug gefreut, wollten viele Tiere sehen & die Natur genießen. Natürlich sah ich nichts außer ein paar Spinnen (dank der guten alten Spinnenphobiker-Spinnenscanbrille). Nach einer Weile redeten wir uns ein, dass die Tiere bestimmt alle viel weiter hinten kommen würden. Ja genau. 😉

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Als ich gerade zu Tobi sagte „Die Guides sollten sich lieber hier auf dem Weg platzieren, falls man doch merkt das man sich falsch entschieden hat“ kam uns ein Einheimischer entgegen, dem wir am Ende nur 19 Euro zahlten. Yeah, wenn das kein Schicksal war! 🙂 Und besonders cool war, dass er ein Fernglas & ein Fernglas mit Stativ dabei hatte.  Ein absolutes Muss! Als wir ihn fragten ob wir dann jetzt den Weg weiter gehen musste er schmunzeln und erklärte uns dann, dass wir schon an allen Tiere vorbei gegangen waren … Ahja, okay. Spannend. 😀

Nach ein paar Metern blieb er schon stehen & platzierte das Fernglas. Ein riesiger Leguan lag auf einem der Bäume der ewig weit entfernt war. Er war wunderschön! Ein ganz imposantes Tier. An der Stelle war uns dann wirklich klar, dass man ohne Guide ziemlich aufgeschmissen ist. 😉

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Weiter ging die Tour und er zeigte uns Faultiere, Fledermäuse, eine Greifschwanzlanzenotter, Kapuzineraffen, Brüllaffen, weitere Leguane & viele schöne Vögel, u.a. den Kahnschnabel – der uns beide ganz faszinierte. Aber seht selbst:

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Es war ein unglaublich schöner Ausflug & wir können nur jedem empfehlen sich den Nationalpark anzusehen – vorzugsweise mit Guide. Der Weg geht übrigens parallel zum Strand, also kann man sich nach dem anstrengenden Tier-Beobachten auch abkühlen. 😉

Als wir zurück in Puerto Viejo waren belohnte ich mich selbst endlich mit der Verschönerung meiner Haare – eine bunte Flechtsträhne (dauerhaft) sollte es sein. Mit 25 geht das noch in Ordnung, oder? 😉 Das Ergebnis machte mich sehr glücklich und hey,  wer hat schon Schildkröten & Schmetterlinge im Haar? 🙂

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